Santa Barbara Island, Pazifikinsel im Channel Islands Nationalpark, Kalifornien
Santa Barbara Island ist eine kleine Insel im Channel Islands Nationalpark vor der Küste Kaliforniens. Sie zeichnet sich durch steile Klippen aus, die zum Signal Hill aufragen und über 190 Meter über dem Meer aufsteigen.
Die Insel wurde in den 1850er Jahren von der United States Coast Survey kartografiert und anschließend für Fischerei und Robbenjagd genutzt. Diese frühen wirtschaftlichen Aktivitäten prägten die menschliche Nutzung der abgelegenen Insel für mehrere Jahrzehnte.
Archäologische Funde zeigen Siedlungen der Chumash und Tongva Völker, die über 4000 Jahre auf dieser Insel zurückreichen.
Die Insel ist am besten per Fähre vom Hafen von Ventura erreichbar, wobei die Überfahrt etwa eine bis zwei Stunden über den Pazifik dauert. Besucher sollten sich auf raue Bedingungen und eine begrenzte Infrastruktur vor Ort vorbereiten.
Die Insel beherbergt zwei Pflanzenarten, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen: das Santa Barbara Island Live-Forever und die St. Catherine's Lace Buckwheat. Diese seltenen Pflanzen gedeihen nur in den besonderen klimatischen Bedingungen dieses entlegenen Ortes.
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