Marina del Rey, Hafengemeinschaft im Los Angeles County, Vereinigte Staaten
Marina del Rey ist ein Hafenviertel im Los Angeles County mit Nordamerikas größtem künstlich angelegtem Kleinboothafen, der Platz für rund 5.000 Boote bietet. Der Hafen gliedert sich in acht Becken, die durch sechs Landstreifen miteinander verbunden sind und sich über etwa 4 Quadratkilometer erstrecken.
Das Gebiet verwandelte sich aus Salzmarschen, die einst von den Tongva bewohnt wurden, in einen modernen Yachthafen nach einem Entwicklungsplan des US Army Corps of Engineers aus dem Jahr 1949. Die Bauarbeiten begannen in den frühen 1960er Jahren und wurden 1965 abgeschlossen, wodurch der Küstenabschnitt seine heutige Gestalt erhielt.
Die Bootsbesitzer der Gegend pflegen eine ausgeprägte maritime Kultur, die sich in den Segelschulen und den vielen Yachtclubs entlang der Uferpromenade zeigt. An den Kais und Stegen treffen sich Menschen aus den umliegenden Stadtteilen zum Sonnenuntergang oder um vor dem Ablegen ihre Ausrüstung zu prüfen.
Die Gegend eignet sich für einen Spaziergang entlang der Uferwege oder für einen Besuch in einem der Restaurants mit Blick aufs Wasser, besonders am späten Nachmittag oder frühen Abend. Der Zugang zu den Anlegestellen ist meist frei zugänglich, die einzelnen Becken lassen sich bequem zu Fuß erkunden.
Knapp die Hälfte der Gesamtfläche der Anlage liegt unter Wasser, was dem Hafen seinen weitläufigen offenen Charakter verleiht. Die 4.600 Liegeplätze verteilen sich auf ein Areal von rund 320 Hektar, in dem die Wasserkanäle mit den Landstreifen ein dichtes Netz bilden.
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