Venice, Strandviertel in Los Angeles, USA.
Venice ist ein Strandviertel in Los Angeles, das sich entlang der Pazifikküste erstreckt und durch einen breiten Fußgängerboulevard mit Palmen und niedrigen Gebäuden gekennzeichnet ist. Hinter der Strandpromenade liegen enge Gassen mit Geschäften, Cafés und Wohnhäusern, während die Kanäle einige Blocks landeinwärts kleine Wasserstraßen mit Fußgängerbrücken bilden.
Der Tabakmagnat Abbot Kinney gründete das Viertel zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts als eigenständiges Seebad mit italienisch inspirierten Kanälen und Gondelfahrten. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten wurde es Teil von Los Angeles und wandelte sich im Laufe der Jahrzehnte von einem Vergnügungsort zu einem Künstlerviertel und schließlich zu einer teuren Wohngegend.
Die Kanäle des Viertels ziehen sich durch ruhige Wohnstraßen, wo Enten zwischen den Brücken schwimmen und Anwohner auf schmalen Gehwegen spazieren gehen. Der Strand selbst dient als offene Bühne für Basketballspieler, Straßenkünstler und Musiker, die täglich ihre Fähigkeiten zeigen.
Die Strandpromenade eignet sich am besten für Besuche am Vormittag oder späten Nachmittag, wenn die Menschenmengen etwas geringer sind und die Sonne nicht so stark scheint. Die Kanalviertel sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad leicht erreichbar und bieten eine ruhigere Alternative zum geschäftigen Strandbereich.
Der öffentliche Skatepark zieht Skater aus der ganzen Welt an, die in den geschwungenen Betonbecken ihre Tricks üben und dabei von Zuschauern beobachtet werden. Einige der älteren Kanalhäuser bewahren noch originale architektonische Details aus der Gründungszeit und stehen unter Denkmalschutz.
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