Hancock Park, Wohnviertel in Wilshire, Los Angeles, USA.
Hancock Park ist ein Wohnviertel im Wilshire-Gebiet von Los Angeles, das sich durch große Grundstücke mit Häusern im Tudor-, spanisch-kolonialen und mediterranen Stil auszeichnet. Die Straßen sind durchgehend von alten Bäumen gesäumt und verlaufen rasterförmig zwischen der Wilshire und Melrose Avenue sowie zwischen Highland und Rossmore Avenue.
George Allan Hancock teilte sein Gelände in den 1920er Jahren parzelliert auf und verkaufte es an private Käufer mit klaren Vorgaben für Bebauung und Grundstücksgrenzen. Jahrzehnte später zog Nat King Cole als erster afroamerikanischer Bewohner ein, was eine gesellschaftliche Veränderung in der Gegend markierte und weiteren Käufern den Weg öffnete.
Ortsansässige nennen dieses Viertel bis heute nach dem Grundstückseigentümer, der die einheitliche Gestaltung mit großen Vorgärten und baumgesäumten Straßen festlegte. Die Grundstückskäufer konnten zu Beginn zwischen fertigen Bauplänen wählen, was der Gegend ein harmonisches Erscheinungsbild gab und bis heute erhalten geblieben ist.
Wer zu Fuß durch das Viertel geht, kann die Häuser und Vorgärten gut betrachten, sollte aber bedenken, dass es sich um private Grundstücke ohne öffentliche Durchgangswege handelt. Die schattige Bepflanzung entlang der Gehwege macht Spaziergänge an warmen Tagen angenehm und die breiten Straßen sind leicht zu durchqueren.
Alle Versorgungsleitungen verlaufen unterirdisch hinter den Häusern, sodass die Straßen frei von Masten und Kabeln bleiben. Diese Entscheidung aus den 1920er Jahren trägt bis heute zum einheitlichen Erscheinungsbild bei und macht die Vorgärten und Baumkronen besser sichtbar.
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