San Diego Supercomputer Center, Rechenzentrum an der Universität von Kalifornien San Diego, USA
Das San Diego Supercomputer Center ist eine Forschungseinrichtung der University of California San Diego, die fortschrittliche Computersysteme betreibt und Softwarelösungen zur Verarbeitung großer Mengen wissenschaftlicher Daten entwickelt. Die Einrichtung stellt Supercomputer wie Comet zur Verfügung, die traditionelle und neue wissenschaftliche Bereiche unterstützen.
Das Zentrum wurde 1985 gegründet und war eine der fünf ursprünglichen Supercomputing-Einrichtungen der National Science Foundation in den Vereinigten Staaten. Diese Gründung markierte den Beginn der modernen Hochleistungsrechner-Infrastruktur für wissenschaftliche Forschung.
Das Zentrum beherbergt die Protein-Datenbasis, eine weltweit genutzten Ressource für Forscher, die dreidimensionale Strukturen biologischer Moleküle untersuchen. Diese Sammlung ermöglicht es Wissenschaftlern aus aller Welt, ihre Arbeit auf bekannten Daten aufzubauen.
Besucher können die Anlage auf dem Campus der UC San Diego erkunden, wo das Zentrum seine Operationen durchführt und Forscher ihre Arbeit verrichten. Der Zugang zu den tatsächlichen Supercomputern ist in der Regel auf autorisierte Forscher beschränkt, aber das Zentrum bietet Informationen über seine Arbeit und Ressourcen.
Die Anlage betreibt Gordon, ein spezialisiertes System mit 256 Terabyte Flash-Speicher, das für datenintensive Berechnungen optimiert wurde. Dieses System ermöglicht es Wissenschaftlern, extrem große Datensätze schneller zu verarbeiten als mit herkömmlichen Methoden.
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