Mount-Wilson-Observatorium, Astronomisches Observatorium auf dem Mount Wilson, Kalifornien, USA
Das Mount Wilson Observatory ist eine Forschungseinrichtung auf 1742 Metern Höhe in den San Gabriel Mountains, die mehrere Sonnenteleskope und Spiegelinstrumente umfasst. Die Anlage beherbergt sowohl historische als auch moderne Ausrüstung zur Beobachtung von Sternen, Planeten und der Sonne.
George Ellery Hale gründete die Einrichtung 1904 mit Mitteln der Carnegie Institution, zunächst als Sonnenbeobachtungsstation für das Yerkes Observatory. Die Anlage erweiterte sich in den folgenden Jahrzehnten mit dem Bau größerer Teleskope zur Erforschung des Nachthimmels.
Edwin Hubble nutzte in den 1920er Jahren das 100-Zoll-Hooker-Teleskop, um grundlegende Entdeckungen über Galaxienentfernungen und die Ausdehnung des Universums zu machen. Seine Arbeit hier führte zu einem völlig neuen Verständnis der kosmischen Größenverhältnisse und der Bewegung ferner Sternsysteme.
Die Anlage bietet während Frühling und Sommer regelmäßige Besuchszeiten mit Teleskopbeobachtungen, Führungen, Konzerten und Bildungsprogrammen. Die Anfahrt erfolgt über eine kurvenreiche Bergstraße, die bei ungünstigen Wetterbedingungen gesperrt werden kann.
Das CHARA-Interferometer-Array besteht aus sechs Teleskopen, die zusammenarbeiten, um Sterndurchmesser mit extremer Genauigkeit zu messen. Diese Anordnung nutzt das Prinzip der Interferometrie, um eine effektive Auflösung zu erreichen, die einem einzelnen viel größeren Teleskop entsprechen würde.
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