Santa-Ana-Gebirge, Gebirgskette in Südkalifornien, Vereinigte Staaten
Die Santa Ana Mountains bilden eine Bergkette zwischen Orange und Riverside County mit dem Santiago Peak als höchster Punkt. Das Gelände umfasst verschiedene Höhenstufen und wird heute vom Cleveland National Forest verwaltet, der zahlreiche Wanderwege durch die Region anbietet.
Der spanische Entdecker Gaspar de Portolá dokumentierte diese Berge 1769 während seiner Expedition und traf dort auf Indigene Gemeinschaften. Die Region wurde später in die Landnutzung der frühen kalifornischen Siedler integriert und ist heute Teil des Schutzwaldes.
Die Bergkette war lange Zeit Heimat von Tongva- und Acjachemen-Völkern, deren Spuren in Black Star Canyon sichtbar sind. Besucher können dort alte Dörfer und Felskunst entdecken, die von der ursprünglichen Bevölkerung stammen.
Der Zugang erfolgt über Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die das ganze Jahr über begehbar sind. Besucher sollten auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet sein und ausreichend Wasser und Schutzausrüstung mitbringen.
Ein kalifornischer Grizzlybär wurde 1908 in dieser Region dokumentiert und war einer der letzten seiner Art im Bundesstaat. Diese Begegnung markiert einen wichtigen Punkt in der Geschichte des Ausrottens großer Raubtiere in Südkalifornien.
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