San Bernardino Mountains, Gebirgskette in Südkalifornien, Vereinigte Staaten.
Die San Bernardino Mountains erstrecken sich über neunzig Kilometer durch das südliche Kalifornien und bilden eine Barriere zwischen der Wüste und den Küstenregionen. Der höchste Punkt liegt am San Gorgonio Mountain, wo Nadelwälder und alpine Wiesen in höheren Zonen wachsen.
Spanische Entdecker erreichten die Region im Jahr siebzehnhundertundzweiundsiebzig und dokumentierten die Berge während früher Expeditionen durch Kalifornien. Später im neunzehnten Jahrhundert entstanden Holzfällersiedlungen und Wasserspeicher, um das Wachstum der Städte im Tal zu unterstützen.
Der Name leitet sich von den Missionaren ab, die hier im achtzehnten Jahrhundert unterwegs waren und Siedlungen im Tal gründeten. Wanderer und Einheimische nutzen heute die Gegend zum Campen und Angeln an den Bergseen, während andere die Aussichtspunkte entlang der Höhenstraßen besuchen.
Vier große Straßen führen über die Berge und verbinden die Städte mit Erholungsgebieten, wobei einige Strecken bei Schnee im Winter gesperrt werden können. Wanderwege reichen von kurzen Spaziergängen am Waldrand bis zu mehrtägigen Routen in höheren Lagen, daher sollte man je nach Jahreszeit entsprechende Ausrüstung mitbringen.
Die Berge bilden eine Klimainsel, auf der mehr als tausendsechshundert Pflanzenarten wachsen, darunter auch Arten, die sonst nur weiter nördlich vorkommen. Die Gebirgskämme fangen zudem Feuchtigkeit aus Pazifikwolken ein und speisen damit Bäche und Quellen, die für die umliegenden Tiefländer lebenswichtig sind.
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