Desert Queen Mine, Historische Goldmine im Joshua-Tree-Nationalpark, Kalifornien, USA.
Die Desert Queen Mine ist eine aufgegebene Goldmine im Joshua-Tree-Nationalpark im Riverside County, Kalifornien. Erhalten sind vier vertikale Schächte, fünf geneigte Schächte und zehn horizontale Stollen sowie Abraumhalden und verstreute Maschinen. Die Anlagen sind weitgehend verfallen.
Die Mine wurde in den 1890er Jahren gegründet und wechselte mehrmals den Besitzer, dabei kam es zu Konflikten zwischen frühen Betreibern. Der Betrieb setzte sich über viele Jahrzehnte fort und prägte die Bergbaugeschichte der Region.
Der Name der Mine verweist auf die verlorene „Peg-Leg“-Mine des Prospektors Thomas Long „Pegleg“ Smith, für die sie gehalten wurde, als Jim McHaney sie beanspruchte. Zu sehen sind noch vier vertikale Schächte, fünf geneigte Schächte und zehn horizontale Stollen sowie Abraumhalden und verstreute Maschinen.
Das Gelände ist über markierte Wanderwege innerhalb des Joshua Tree Nationalparks zugänglich, die zu verschiedenen Bereichen der Mine führen. Besucher sollten auf unebenes Terrain vorbereitet sein und ausreichend Wasser mitbringen, da die Wüste sehr trocken und heiß ist.
Als Jim McHaney die Mine beanspruchte, wurde sie als die verlorene "Peg-Leg"-Mine des Prospektors Thomas Long "Pegleg" Smith gemeldet. McHaney schickte Charley Martin und einen Mann namens Myers, um von Frank L. James die Übergabe zu verlangen; Martin erschoss James mit einer von Myers geliehenen Waffe, nachdem er ihn zur Unterschrift gezwungen hatte, und wurde wegen Notwehr freigesprochen.
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