Cueva de la Momia, Archäologische Höhlenstätte in Ciudad Madera, Mexiko.
Die Cueva de la Momia ist eine archäologische Höhlenstätte am Fuß einer Felswand am Arroyo del Venado in der Nähe von Ciudad Madera. Sie verfügt über zwei unterschiedliche Ebenen mit mehreren aus Lehmziegeln gebauten Räumen und bewohnten Bereichen aus der Vergangenheit.
Der norwegische Forscher Carl Lumholtz dokumentierte diese Höhlenstätten erstmals 1898 und weckte damit wissenschaftliches Interesse an den Stätten der Paquimé-Kultur. Seine Erkundungen trugen wesentlich zur Anerkennung dieser archäologischen Regionen bei.
Die Höhle verdankt ihren Namen einem Fund aus der Vergangenheit: eine Mumie mit noch erhaltener Haut, Haaren und Nägeln. Neben dieser bemerkenswerten Entdeckung finden sich in der Höhle Keramikgefäße und Steinwerkzeuge, die vom Alltag ihrer früheren Bewohner erzählen.
Das Gelände liegt im Sirupa-Canyon in Chihuahua und ist am einfachsten über das nahe gelegene Museum neben dem Real del Bosque Motel zugänglich, wo die ausgegrabene Mumie ausgestellt ist. Es ist ratsam, festes Schuhwerk und eine Taschenlampe mitzubringen, da die Wege uneben sind und einige Bereiche der Höhle dunkel sind.
Der obere Bereich der Höhle enthält mehr als zehn Lehmziegelräume, die auf einem felsigen Unterstand errichtet wurden und durch speziell gebaute Rampen erreichbar sind. Dieses System zeigt eine bemerkenswerte Anpassung an die natürliche Geologie und die gewusste Nutzung des Höhlenraums durch seine früheren Bewohner.
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