Cuarenta Casas, Archäologische Höhlensiedlung im Bundesstaat Chihuahua, Mexiko.
Cuarenta Casas ist eine archäologische Stätte mit Wohnstrukturen aus Lehmziegel und Stein, die in natürliche Höhlen entlang der Wände des Huapoca-Canyons eingebaut sind. Die Gebäude bestehen aus mehreren miteinander verbundenen Räumen und zeigen komplexe Anordnungen aus verschiedenen Wohnbereichen.
Die Stätte entstand zwischen 1205 und 1260 n. Chr., während der Spitzenzeit der Paquimé-Siedlung und der späten Mogollón-Kultur. Diese Periode war geprägt durch starke Besiedlung und kulturelle Entwicklung in der nördlichen Region.
Türöffnungen in T-Form und gestampfte Lehmböden zeigen, wie die Bewohner des Nordens ihre Häuser bauten und nutzen. Diese Bauweisen waren typisch für die Menschen, die in dieser Region lebten und hinterließen ihre Spuren in den Felsen.
Der Ort liegt in Huapoca Canyon und wird über Bergwanderwege erreicht, die etwa zwei Stunden dauern und mehrere Kilometer Entfernung abdecken. Es ist ratsam, mit angemessener Ausrüstung und Wasser zu kommen, da das Gelände bergig und sonnig ist.
Die Stätte umfasst zehn separate Felsspalten mit archäologischen Strukturen, darunter die Höhle der Fenster, die Katzenhöhle und die Brückenhöhle. Jeder dieser Orte hat besondere Merkmale, die verschiedene Aspekte des Alltagslebens der früheren Bewohner enthüllen.
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