San Bernardino Ranch, Historische Ranch im San Bernardino Tal, Arizona, Vereinigte Staaten.
Die San Bernardino Ranch ist ein historisches Rinderfarmengebiet in der San Bernardino-Ebene östlich von Douglas nahe der mexikanischen Grenze. Das Anwesen zeigt noch immer mehrere Originalgebäude, darunter das Hauptwohnhaus, eine Waschanlage, ein Eishaus, einen Kornspeicher und ein Handelsgebäude aus verschiedenen Phasen der Bewirtschaftung.
Die Konzession von 1822 über 73.240 Acres war mexikanisch: Ignacio Perez kaufte sie für 90 Pesos, in den 1830er Jahren vertrieben ihn Apachen. 1846 zog das Mormonenbataillon durch, und der Gadsden-Kauf von 1854 ließ einen Teil des Landes in Mexiko. 1884 kaufte John Horton Slaughter 65.000 Acres von Perez' Erben für rund 80.000 Dollar.
Die Ranch trägt den Namen des San-Bernardino-Tals, den spanische Missionare um den Jesuiten Eusebio Kino 1694 vergaben. Zu Slaughters Haushalt gehörte seine adoptierte Apache-Tochter Apache May, die ihn „Don Juan“ nannte und auf dem Friedhof des heutigen Wildschutzgebiets begraben liegt.
Der Ort liegt etwa 24 Kilometer östlich von Douglas in offenem Gelände unmittelbar an der Grenze. Ein Besuch empfiehlt sich in den kühleren Monaten, da die Sommerhitze in dieser Wüstenregion stark sein kann.
Auf Slaughters Ranch lebten bis zu 500 Menschen, darunter viele Pflegekinder. Das bekannteste war Apache May, ein Apache-Kleinkind, das er adoptierte, nachdem er es bei der Verfolgung ihrer Gruppe verlassen aufgefunden hatte; sie nannte ihn „Don Juan“ und starb mit sechs Jahren, als ihr Kleid Feuer fing. Sie liegt auf dem Friedhof des heutigen Wildschutzgebiets begraben.
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