Parral, Koloniale Bergbaustadt in Chihuahua, Mexiko
Hidalgo del Parral ist eine Stadt im südlichen Chihuahua, die sich entlang des Rio Parral ausbreitet und von schmalen kolonialen Gassen geprägt ist. Das Zentrum liegt auf 1.718 Metern Höhe und zeigt die typische Anordnung einer spanischen Bergbausiedlung mit Steinhäusern und engen Straßen.
Die Stadt wurde 1631 gegründet, nachdem Juan Rangel de Biezma große Silbervorkommen entdeckt hatte. König Philipp IV. verlieh ihr danach den Titel der Silberhauptstadt, was ihren Reichtum und ihre wirtschaftliche Bedeutung unterstreicht.
Das Francisco-Villa-Museum und der Palacio de Alvarado zeigen, wie sich die kolonialen Gebäude in das Alltagsleben der Stadt einfügen. Besucher sehen überall Spuren dieser Vergangenheit in den Steinfassaden und den traditionellen Innenhöfen der Häuser.
Die Stadt liegt an wichtigen Verkehrsrouten zwischen Ciudad Juárez und Mexiko-Stadt, mit Zugang zu Eisenbahn und Straßenverkehr über ein östliches Netzwerk. Besucher sollten festes Schuhwerk für die steilen, gepflasterten Straßen einplanen und die Höhenlage im Auge behalten.
Die Stadt ist bekannt für das jährliche Cabalgata-Villista-Festival, das an den Tod des Revolutionärs Pancho Villa im Jahr 1923 erinnert. Das Ereignis zeigt traditionelle Reiter und dramatische Rekonstruktionen, die in der lokalen Geschichte sehr lebendig sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.