Tucson, Wüstenstadt im südlichen Arizona, Vereinigte Staaten.
Diese Siedlung erstreckt sich über ein Tal im Sonora-Wüstengebiet, umrahmt von fünf Gebirgsketten, die am Horizont aufragen und eine Höhe von etwa 730 Metern über dem Meeresspiegel markieren. Breite Straßen durchziehen Viertel mit niedrigen Gebäuden, Parks mit Kakteen und Alleen, die von Palmen gesäumt sind.
Eine spanische Festung entstand hier 1775 auf dem Fundament älterer Siedlungen der Ureinwohner. Die Stadt wurde später Hauptstadt des Arizona-Territoriums von 1867 bis 1877, bevor die Rolle an Phoenix überging.
Einheimische Bräuche vereinen Elemente der Tohono O'odham, spanischer Siedler und mexikanischer Familien, die man in den flachen Adobe-Häusern und auf den Tellern der Restaurants wiederfindet. Straßenfeste ziehen Musiker mit Gitarren an, und in den Galerien verkaufen Handwerker Keramik, Lederarbeiten und gewebte Decken, die mit Mustern aus der Wüste verziert sind.
Ein internationaler Flughafen liegt südlich des Zentrums und bietet Verbindungen zu mehreren Städten in den Vereinigten Staaten. Im Stadtkern verkehrt eine Straßenbahnlinie, die verschiedene Viertel miteinander verbindet und Fußgängern den Zugang zu Geschäften und Restaurants erleichtert.
Ein Labor an der örtlichen Universität schleift riesige Spiegel für Teleskope, die später auf Berggipfeln montiert werden. Diese Werkstatt hat die Stadt zu einem wichtigen Ort für astronomische Forschung gemacht, und mehrere Sternwarten sind in der Umgebung verteilt.
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