Gila National Forest, Nationalwald im Südwesten von New Mexico, Vereinigte Staaten
Der Gila National Forest ist ein großes Waldgebiet im Südwesten von New Mexico mit vielfältigen Landschaften. Es reicht von trockenen Wüstenregionen bis zu Bergspitzen über 3000 Metern Höhe, die von Flüssen, Canyons und dichten Wäldern durchzogen sind.
Das Gebiet war Heimat der Mogollon-Kultur, die dort bis zum 13. Jahrhundert alte Siedlungen in Felswänden errichtete. Der Wald wurde 1905 zum Schutzgebiet erklärt und später erweitert.
Die Apachen, besonders die Chiricahua, lebten über lange Zeit hinweg in diesem Gebiet und nutzten die Landschaft zum Jagen und Sammeln. Heute können Besucher noch Spuren dieser Verbindung sehen, wenn sie durch die Wälder und Bergtäler wandern.
Im Wald verteilt sich eine große Auswahl an Rastplätzen, Campingplätzen und Wanderwegen für unterschiedliche Fähigkeitsstufen. Die beste Zeit zum Besuchen ist der Frühling und Herbst, wenn die Temperaturen angenehm sind und weniger Besucher unterwegs sind.
Ein Teil des Waldes wurde 1924 als erstes geschütztes Wildnisgebiet der Welt ausgewiesen und bleibt ein Vorbild für Naturschutzgebiete weltweit. Dieses Gebiet ist bekannt für seinen ursprünglichen Zustand, wo Besucher völlig abgelegene und unberührte Natur erleben können.
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