Blackdom, Historische afroamerikanische Siedlung im Chaves County, Vereinigte Staaten.
Blackdom ist eine verlassene afroamerikanische Siedlung im Wüstenland südlich von Roswell im Chaves County, New Mexico. Die Ortschaft lag in einem flachen Präriegebiet und war auf Grundwasser und artesische Brunnen angewiesen, um in dieser trockenen Umgebung Landwirtschaft betreiben zu können.
Die Siedlung wurde 1903 gegründet, als Frank Boyer und andere afroamerikanische Unternehmer Land kauften und eine Stadtgesellschaft in der Wüste von New Mexico gründeten. Die Gemeinschaft wuchs in den frühen 1900er Jahren, bestand jedoch nicht lange, da Dürre und wirtschaftlicher Druck die Bewohner dazu zwangen, die Gegend zu verlassen.
Blackdom hatte eine eigene Kirche, eine Schule und eine Zeitung, die das Gemeinschaftsleben der Bewohner prägten. Diese Einrichtungen machten die Siedlung zu einem seltenen Ort afroamerikanischer Selbstbestimmung im frühen 20. Jahrhundert.
Das Gebiet liegt in einer sehr trockenen Wüstenlandschaft, daher sollten Besucher ausreichend Wasser und geeignete Ausrüstung für die offene Prärie mitbringen. Es gibt kaum Infrastruktur vor Ort, sodass eine gute Vorbereitung vor der Abreise wichtig ist.
Einige der Siedler sicherten sich formelle Landpatente, was in dieser Zeit und Region für Afroamerikaner eine seltene Leistung war. Frauen wie Mattie Moore Wilson erwarben eigenständig Land, ein Zeichen wirtschaftlicher Selbstständigkeit, die in jener Zeit kaum verbreitet war.
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