Valley of Oaxaca, Hochlandtal im Bundesstaat Oaxaca, Mexiko.
Das Tal von Oaxaca ist ein Hochtal im südlichen Mexiko, das auf einer Höhe von etwa 1.550 Metern liegt und die Form eines Y hat, mit drei Armen, die sich nach verschiedenen Seiten öffnen. Die Talsohle ist flach und fruchtbar, geprägt von Maisfeldern, Agavenpflanzen und kleinen Ortschaften, die von Berghängen umgeben sind.
Das Tal war das Zentrum der zapotekischen Zivilisation, die sich hier ab etwa 500 v. Chr. entwickelte und Monte Albán auf einem Hügel über dem Tal errichtete. Nach dem Niedergang der Zapoteken siedelten sich die Mixteken an, bevor die spanische Kolonisierung ab dem 16. Jahrhundert das gesamte Gebiet grundlegend veränderte.
Im ganzen Tal stellen Handwerker Mezcal mit traditionellen Methoden her, und in kleinen Orten wie Teotitlán del Valle oder San Bartolo Coyotepec entstehen Töpferwaren, Textilien und Holzschnitzereien. Diese Handwerke prägen das Alltagsleben der Dörfer und sind für Besucher direkt erlebbar.
Die trockenste und angenehmste Reisezeit ist von November bis März, da in dieser Periode klarer Himmel und mäßige Temperaturen vorherrschen. Von Juni bis September fällt starker Regen, der unbefestigte Wege zu einzelnen Dörfern und archäologischen Stätten erschweren kann.
Monte Albán wurde nicht in einem natürlichen Tal gegründet, sondern auf einem abgeflachten Berggipfel, wobei Tonnen von Erde und Fels bewegt wurden, um eine flache Plattform zu schaffen. Diese Arbeit erfolgte ohne Metalwerkzeuge, Zugtiere oder Rad.
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