Volcán Momotombo, Stratovulkan am Managua-See, Nicaragua.
Volcán Momotombo ist ein 1297 Meter hoher Stratovulkan am Ufer des Managua-Sees im Nordwesten Nicaraguas, erkennbar an seinem fast perfekt symmetrischen Kegel. Der Gipfelkrater öffnet sich in eine ovale Senke, aus der Rauch und Dampf über der Landschaft aufsteigen.
Die Eruption im Jahr 1610 schickte Ascheregen über die nahe Kolonialstadt León und zwang ihre Bewohner, eine neue Siedlung westlich zu gründen. Weitere Ausbrüche folgten über die Jahrhunderte, mit einer besonders aktiven Phase zwischen 2015 und 2016, die frische Lavaströme am Hang hinterließ.
Der Name Momotombo stammt aus der indigenen Nahuatl-Sprache und bedeutet „großer kochender Gipfel
Besucher brauchen eine Erlaubnis vom nahen Geothermiekraftwerk, bevor sie den Wanderweg betreten, und sollten sich auf steiles, loses Gelände mit Vulkanasche einstellen. Lokale Führer kennen die aktuellen Bedingungen am Hang und können bei der Routenwahl helfen, wenn neue Aktivität den Weg verändert hat.
Die Lavaströme auf der Nordwestflanke haben sich bis in die Monte Galán-Caldera ausgedehnt, eine ältere vulkanische Struktur, die den jüngeren Kegel teilweise umgibt. Einige dieser Ströme entstanden während der jüngsten Eruptionsphase und sind noch schwarz und unverwittert.
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