Nationalpark Vulkan Masaya, Aktive vulkanische Formation in Pazifikregion, Nicaragua
Masaya Volcano National Park ist ein Naturschutzgebiet in der Pazifikregion Nicaraguas mit dem Santiago-Krater als Hauptmerkmal. Der Krater liegt zwischen den Vulkanen Nindiri und Masaya und zeigt kontinuierliche Schwefeldioxide-Emissionen aus seinen Tiefen.
Die Caldeira entstand vor etwa 2500 Jahren durch einen basaltischen Ignimbritausbruch, der große Mengen Material auswarf. Später wurde das Gebiet 1979 zum ersten Nationalpark Nicaraguas erklärt und anerkannt.
Der Ort trägt den Namen des nahe gelegenen Masaya-Vulkans und ist für die lokale Bevölkerung ein Ort von spiritueller und natürlicher Bedeutung. Die Kraterlandschaft prägt das Bild der Region und zieht Besucher an, die sich für die geologische Geschichte interessieren.
Besucher können das Gelände über organisierte Tages- und Nachtführungen erkunden, wobei die Erkundung zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedliche Eindrücke bietet. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und sich auf wechselnde Bedingungen vorzubereiten, da der Untergrund uneben und die Luft manchmal schwer ist.
In der Nacht ist ein sichtbarer Lavasee im Santiago-Krater zu beobachten, begleitet von unterirdischen Geräuschen, die an Ozeanwellen erinnern. Dieses seltene Schauspiel macht eine Nachtbesichtigung zu einem besonders unvergesslichen Erlebnis.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.