San Cristóbal de las Casas, Kolonialstadt im Hochland von Chiapas, Mexiko.
San Cristóbal de las Casas ist eine Kolonialstadt im Hochland von Chiapas im südlichen Mexiko, auf einer Höhe von etwa 2100 Metern gelegen. Die engen Gassen mit Kopfsteinpflaster führen durch Viertel, in denen Gebäude mit roten Ziegeldächern und Balkonen voller Blumen das Stadtbild prägen.
Die Siedlung entstand 1528 unter dem Namen Ciudad Real und diente bis 1892 als Hauptstadt von Chiapas. Der Bau der Kathedrale begann im 16. Jahrhundert und prägt bis heute das historische Zentrum.
Der Name ehrt den heiligen Christophorus, Schutzpatron der Reisenden, und Bartolomé de las Casas, einen Bischof des 16. Jahrhunderts, der sich für indigene Rechte einsetzte. Auf den Straßen sieht man Frauen aus umliegenden Dörfern, die gewebte Huipiles und Schals in leuchtenden Farben tragen, die ihre Herkunft und Traditionen widerspiegeln.
Reisende erreichen die Stadt über den Flughafen Tuxtla Gutiérrez, gefolgt von einer anderthalbstündigen Fahrt, oder mit direkten ADO-Busverbindungen aus größeren mexikanischen Städten. Die Höhenlage führt zu kühleren Temperaturen, besonders abends, daher sollte man eine Jacke mitnehmen.
Das Bernsteinmuseum zeigt regionale Bernsteinstücke in unterschiedlichen Formen und erklärt die Entstehungsprozesse sowie traditionelle Abbaumethoden dieses fossilen Baumharzes. In einigen Stücken sind Insekten aus prähistorischer Zeit eingeschlossen, die Einblicke in längst verschwundene Ökosysteme bieten.
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