Toniná, Maya-Ausgrabungsstätte in Ocosingo, Mexiko.
Toniná ist eine archäologische Stätte der Maya in Ocosingo im südlichen Bundesstaat Chiapas. Die Anlage erstreckt sich über einen terrassierten Berghang mit Tempeln, Palästen und Skulpturen aus grauem Kalkstein.
Die Stadt entwickelte sich ab etwa dem 6. Jahrhundert und erreichte ihre Blütezeit zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert. Die Herrscher führten Kriege gegen Palenque und nahmen im Jahr 711 einen Herrscher dieser Stadt gefangen.
Der Name bedeutet „Haus aus Stein
Die Ruinen liegen etwa 13 Kilometer östlich von Ocosingo auf einer Bergkuppe. Der Aufstieg über die Terrassen erfordert festes Schuhwerk und etwas Kondition wegen der Stufen und der Höhe.
Das Gelände enthält den höchsten bekannten Pyramidenkomplex in Mesoamerika mit einer Gesamthöhe von über 70 Metern vom Fuß bis zur Spitze. An mehreren Stellen finden sich Reliefs mit Darstellungen gefangener Krieger aus anderen Städten.
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