Piedras Negras, Maya-Ausgrabungsstätte in Petén, Guatemala.
Piedras Negras ist eine archäologische Stätte der Maya in Guatemala, die sich über mehrere Hügel entlang des Flusses Usumacinta erstreckt. Die Siedlung enthält zahlreiche Plätze, Tempel und Kalksteindenkmäler, die über das gesamte Gebiet verteilt sind.
Die Siedlung entstand bereits um 700 v.Chr. und wurde bis etwa 900 n.Chr. besiedelt, mit ihrer größten Ausdehnung während der Späten Klassik. Der Ort spielte eine bedeutende Rolle als Handels- und Verwaltungszentrum entlang des Flusses.
Die Maya-Bewohner gaben diesem Ort den Namen Yo'k'ib, was sich als 'großes Tor' übersetzen lässt. Auf den Steinflächen sind heute noch Schriftzüge sichtbar, die von königlichen Herrschern und ihren Familien berichten.
Der Ort liegt sehr abgelegen und erfordert eine gute Vorbereitung; Besucher gelangen hauptsächlich durch geführte Touren dorthin. Die Navigation erfolgt durch den dichten Dschungel und teilweise über den Fluss.
Künstler hinterließen ihre Unterschriften durch wiederholte Glyphen auf den Monumenten, was heute noch sichtbare Hinweise auf die Identität einzelner Maya-Bildhauer gibt. Diese persönlichen Marken zeigen eine Verbindung zwischen Künstler und Werk, die sonst selten überliefert ist.
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