Dos Pilas, Maya-Ausgrabungsstätte in Petén, Guatemala
Dos Pilas erstreckt sich über etwa einen Quadratkilometer zwischen zwei Flüssen und besteht aus vielen Tempel-, Palast- und Wohngebäuden, die über das Gelände verteilt sind. Die Bauwerke zeigen die typische Anordnung einer Maya-Stadt mit zentralen Plätzen und umgebenden Strukturen.
Die Siedlung wurde um 629 n. Chr. gegründet und war zunächst ein Außenposten einer größeren Maya-Stadt, bevor sie später unter die Kontrolle einer rivalisierenden Macht fiel. Diese Verschiebung der Machtverhältnisse machte den Ort zu einem wichtigen Zentrum für Handel und politische Strategien.
Die Inschriften an den Treppen und Denkmälern erzählen von Herrschern und wichtigen Ereignissen in der Maya-Sprache. Besucher können heute noch diese eingemeißelten Texte an vielen Strukturen sehen und erhalten einen Eindruck davon, wie wichtig Schrift für die Aufzeichnung der Geschichte war.
Der Ort liegt östlich der Grenze zu Mexiko und ist über die Stadt Sayaxche per Straße erreichbar, was Zeit für die Anfahrt erfordert. Die Wege zwischen den Ruinen können schwierig und uneben sein, daher sind gutes Schuhwerk und Vorbereitung wichtig.
Ein Höhlensystem verläuft unter der gesamten archäologischen Stätte und verbindet verschiedene Bereiche des ehemaligen Zentrums. Diese unterirdischen Tunnel waren wahrscheinlich für religiöse Zeremonien oder als Zufluchtsort genutzt und verleihen dem Ort eine verborgene Dimension.
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