Cuevas de B'omb'il Pek, Höhlenmuseum in Chisec, Guatemala.
Die Cuevas de B'omb'il Pek sind ein Höhlensystem in Chisec mit unterirdischen Kammern, Stalaktiten, Stalagmiten und alten Felsmalereien. Das System erstreckt sich über mehrere zusammenhängende Räume, die Besucher erkunden können.
Der französische Forscher Daniel Dreux entdeckte das Höhlensystem in den 1970er Jahren, und es blieb bis zu seiner öffentlichen Eröffnung im Jahr 2002 für Besucher geschlossen. Die lange Zeit der Isolation half dabei, die Malereien und geologischen Merkmale vor Beschädigung zu bewahren.
Der Name B'omb'il stammt aus der Q'eqchi'-Sprache und bedeutet bemalte Höhle, was sich auf frühe guatemaltekische Felskunst bezieht, die Jaguare und Affen darstellt. Die Malereien sind Teil der lokalen Identität und zeigen, wie die ursprünglichen Bewohner ihre Umwelt verstanden.
Der Zugang erfordert einen Abstieg durch eine Kluft aus einem Höhleneinsturz, wobei Besucher zwischen einer steilen Holzleiter oder einem Seil-Abstieg wählen können. Die gesamte Erfahrung einschließlich des Auf- und Abstiegs dauert etwa zwei bis drei Stunden, je nach Fitness und gewählter Route.
Das Höhlensystem war Jahrzehnte lang fast völlig unbekannt, bevor es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, was bedeutet, dass viele der Felsmalereien relativ unbeschädigt bleiben. Dies macht es zu einem seltenen Beispiel für frühe Kunstwerke, die unter natürlichen Bedingungen geschützt wurden.
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