Chamá, Maya-Ausgrabungsstätte in San Pedro Carchá, Guatemala.
Chamá ist eine Maya-Stätte im Tal des Chixoy-Flusses mit Steinstrukturen, die typisch für alte Maya-Siedlungen sind. Der Ort erstreckt sich über mehrere Bereiche mit verschiedenen archäologischen Überresten und wurde teilweise ausgegraben.
Die Stätte entwickelte sich während der Maya-Klassik und wurde durch Ausgrabungen von Robert J. Burkitt in den frühen 1900er Jahren bekannt. Diese Grabungen der Universität von Pennsylvania legten den Grundstein für unser Verständnis des Ortes.
Die Keramik von Chamá zeigt Tiere mit menschlichen Zügen und mythologische Szenen auf gelblich-orangem Grund. Diese besonderen Gefäße geben heute einen Einblick in die künstlerische Ausdrucksweise der damaligen Bewohner.
Der Ort liegt etwa 50 Kilometer nordwestlich von San Pedro Carchá und erfordert Planung für die Anreise und geführte Besichtigungen. Es ist sinnvoll, sich vorher zu informieren und lokale Führer zu nutzen, um die Stätte vollständig zu verstehen.
Die Keramik aus Chamá unterscheidet sich durch schwarze und weiße Zickzackmuster und leuchtende Farbkombinationen aus dem 8. Jahrhundert. Diese Dekoration war für die Region ungewöhnlich und zeigt, wie die Künstler hier ihren eigenen Stil entwickelten.
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