Holy Cross Cathedral, Santa Cruz del Quiché, Römisch-katholische Kathedrale in Santa Cruz del Quiché, Guatemala.
Die Heilig-Kreuz-Kathedrale ist ein Gotteshaus aus der Kolonialzeit, das sich mit seiner steinernen Fassade und einem auffälligen Glockenturm vom zentralen Platz der Stadt erhebt. Das Gebäude dient als administratives Zentrum der Diözese Quiché und empfängt Besucher zu religiösen Zeremonien und bei Bedarf.
Das Gebäude entstand 1768 auf einem Grundstück, das nach der spanischen Eroberung verändert wurde. Die Baumeister verwendeten Steine aus den Überresten der benachbarten Maya-Stadt, wodurch die alte und neue Epoche buchstäblich verschmolzen.
Der Dom beherbergt jedes Jahr große Prozessionen in der Karwoche, bei denen lokale Gläubige katholische Traditionen mit indigenen Bräuchen verbinden. Diese Feierlichkeiten zeigen, wie sich spanische und K'iche'-Praktiken in der Gemeinde verflechten.
Der Ort ist für Besucher in der Regel täglich zugänglich, besonders wenn keine liturgischen Zeremonien stattfinden. Es ist ratsam, ruhig zu gehen und zu beobachten, um die andere Gemeinde zu respektieren.
Die Fassade des Bauwerks setzt sich teilweise aus Steinen zusammen, die von der benachbarten Maya-Stätte Q'umarkaj stammen. Diese ursprünglichen Blöcke tragen noch sichtbare Spuren ihrer ursprünglichen Verwendung und erinnern an die Geschichte des Ortes.
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