Iximche, Präkolumbianisches archäologisches Museum in Tecpán Guatemala, Guatemala
Iximche ist ein großer präkolumbianischer Komplex mit sechs Plätzen, auf denen über 170 Steinstrukturen wie Pyramiden, Wohnbereiche und zwei Ballspielplätze stehen. Die Anlage nutzt die natürliche Topographie und wird von tiefen Schluchten umgeben, die das Gelände schützen.
Die Kaqchikel-Maya gründeten Iximche 1470 als ihre neue Hauptstadt und errichteten den Komplex auf einem geschützten Bergrücken. Die Siedlung wurde 1524 aufgegeben, als sich die politische Lage durch die spanische Eroberung dramatisch veränderte.
Der Ort hat für die Maya-Bevölkerung bis heute religiöse Bedeutung, da hier regelmäßig traditionelle Zeremonien stattfinden. Besucher können an verschiedenen Stellen des Komplexes die anhaltende spirituelle Verbindung zu diesem Ort spüren.
Das Gelände ist täglich für Besucher zugänglich und kann in einem halben bis ganzen Tag erkundet werden, mit stabilen Wegen zwischen den verschiedenen Plätzen. Das Terrain ist teilweise hügelig und anspruchsvoll, daher sollte man gutes Schuhwerk und Wasser mitbringen.
Mehrere Strukturen zeigen noch heute Spuren von farbigen Wandmalereien, die Einblick in die künstlerischen Techniken geben, die die Erbauer verwendeten. Diese Überreste sind sichtbar an verschiedenen Gebäuden und helfen Besuchern, sich das ursprüngliche Aussehen des Komplexes vorzustellen.
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