Atitlán, Aktiver Stratovulkan in Sololá, Guatemala
Volcán Atitlán ist ein aktiver Schichtvulkan in der Sololá-Region mit einer konischen Form und einem Krater von etwa 250 Metern Durchmesser und 50 Metern Tiefe, der sich auf 3.535 Meter Höhe erhebt. Der Berg ist von dichtem Wald bedeckt und fällt steil zum Atitlán-See ab, wodurch eine markante Landschaft mit dünner werdender Vegetation in höheren Lagen entsteht.
Der Vulkan war zwischen 1469 und 1853 sehr aktiv und verzeichnete über zwölf aufgezeichnete Ausbrüche, wobei sein letzter bekannter Ausbruch 1853 stattfand. Danach ist der Berg in den folgenden Jahrhunderten ruhig geblieben, obwohl er geologisch noch als aktiv gilt.
Die lokalen Maya-Gemeinden nutzen den Vulkan als heiligen Ort, an dem sie an verschiedenen Stellen des Berges Rituale durchführen. Diese Praktiken sind tief in der Alltagskultur der Region verankert und werden von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Wanderung zum Gipfel dauert ungefähr acht Stunden ab San Lucas Tolimán auf der südlichen Route durch Chanán und erfordert gute körperliche Kondition. Das Wetter kann sich schnell ändern, besonders in höheren Lagen, daher ist angemessene Kleidung und Vorbereitung wichtig.
Der Berg beherbergt zwei seltene Vogelarten, die Hokkohenne und den Blausteißtangare, die in diesem regionalen Ökosystem ausschließlich vorkommen. Diese Arten sind auf die spezialisierten Lebensräume der Nebelwälder angewiesen, die an den Hängen des Vulkans gedeihen.
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