Volcán Tolimán, Stratovulkan am Atitlán-See, Guatemala.
Volcan Toliman ist ein Schichtvulkan mit einer Hohe von etwa 3.158 Metern, der sich nordlich des Atitlan-Sees erhebt und die Landschaft dieser Region praegt. Die Nordhang zeigt dicke Lavaflüsse, besonders an der Nordwestseite, wo die voluminosesten Ablagerungen entstanden sind.
Der Vulkan entstand waehrend der Pleistozaen-Epoche in unmittelbarer Nähe des südlichen Randes der Atitlan III Caldera und praegt bis heute die geologische Struktur dieser Gegend. Seine Entstehung und Entwicklung sind eng mit den groesseren vulkanischen Prozessen der Region verbunden, die das Tal und den See formten.
Die Maya-Gemeinden in der Region behandeln diesen Berg als heiligen Ort, der in ihren alltäglichen Praktiken und rituellen Feierlichkeiten eine wichtige Rolle spielt. Besucher können in den Dörfern am Seeufer die tiefe Verbundenheit zwischen den Menschen und diesem Vulkan in ihrer Architektur, ihren Geschichten und ihrem Zusammenleben erkennen.
Erfahrene Wanderer koennen den Gipfel über etablierte Pfade erreichbar, wobei die Route Höhe und schwieriges Gelände erfordert und die Begleitung durch lokale zertifizierte Bergführer empfohlen wird. Besucher sollten rechtzeitig starten, um vor Einbruch der Dunkelheit wieder unten zu sein, und angemessene Ausrüstung sowie gute körperliche Kondition mitbringen.
Eine parasitäre Lavakuppel namens Cerro de Oro bildete sich vor einigen tausend Jahren an der Nordflanke des Berges und ist heute noch deutlich sichtbar. Diese sekundäre Struktur zeigt, wie der Vulkan über lange Zeit hinweg aktiv blieb und sich weiter veränderte.
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