Río Grijalva, Hauptflusssystem im südöstlichen Mexiko.
Der Grijalva River fließt über 700 Kilometer von den Cuchumatanes-Bergen in Guatemala bis zum Golf von Mexiko durch die Bundesstaaten Chiapas und Tabasco. Der Strom passiert mehrere große Staudämme, die elektrische Energie erzeugen, und durchquert dabei tropisches Tiefland sowie bergige Regionen.
Juan de Grijalva erreichte die Flussmündung am 8. Juni 1518 und gab dem Gewässer seinen heutigen Namen. Die Maya-Chontal, die in der Region lebten, kannten den Fluss schon zuvor unter der Bezeichnung Tabasco.
An den Ufern des Flusses bei Villahermosa laden Fußwege zum Spaziergang ein, wo sich Bewohner am Abend treffen und die Nähe zum Wasser genießen. Familien nutzen die Uferpromenaden als Treffpunkt, um gemeinsam die kühle Brise vom Strom zu erleben.
Mehrere Staudämme wie La Angostura erzeugen entlang des Flusslaufs Strom und bieten an einigen Stellen Aussichtspunkte, um die Technik und Landschaft zu betrachten. Der Zugang zu den Ufern ist oft am einfachsten in der Nähe größerer Siedlungen, wo Wege entlang des Wassers verlaufen.
An der Mündung bildet der Fluss weitläufige Feuchtgebiete, die Pantanos de Centla, wo er mit dem Usumacinta zusammenfließt, bevor beide das Meer erreichen. Diese Sumpflandschaften bieten Lebensraum für zahlreiche Vogelarten und andere Tiere, die sich an die Wasserwelt angepasst haben.
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