Nationalpark Pico Bonito, Nationalpark in La Ceiba, Honduras
Pico Bonito ist ein Nationalpark in der Nähe von La Ceiba in Honduras und erstreckt sich vom Meeresniveau bis zu Berggipfeln über 2400 Meter Höhe. Das Schutzgebiet bedeckt mehr als 100.000 Hektar und umfasst dichten tropischen Regenwald, steile Schluchten und Bergbäche, die zur Karibikküste hinabfließen.
Die honduranische Regierung errichtete das Schutzgebiet im August 1987, um die Wasserquellen und die Artenvielfalt der Region zu bewahren. Es wurde der zweitgrößte Nationalpark des Landes und stützt sich auf lokale Unterstützung für die Erhaltung des Waldes.
Der Name Pico Bonito stammt von seinem höchsten Gipfel, der sich über den Regenwald erhebt und von der Küste aus sichtbar ist. Lokale Gemeinden nutzen die Flüsse des Parks für Trinkwasser und traditionelle Landwirtschaft in den Randgebieten.
Das Besucherzentrum am Fluss Cangrejal bietet Zugang zu den unteren Wanderwegen und organisiert geführte Touren durch den Tieflandregenwald. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Trockenzeit von Februar bis Mai, wenn die Wege weniger rutschig und die Flüsse leichter zu überqueren sind.
Sechsundvierzig Flüsse entspringen in den Bergen des Parks und fließen zur karibischen Küste hinab, darunter der Cangrejal mit seinen starken Strömungen für Wildwasser. Viele Wasserfälle im Inneren des Parks bleiben schwer zugänglich und werden nur von erfahrenen Wanderern erreicht.
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