El-Cajón-Talsperre, Wasserkraftwerk im westlichen Honduras
Der Staudamm von El Cajón erstreckt sich über 382 Meter quer über den Fluss Comayagua und bildet ein großes Stausee-System, das die Region mit Wasser versorgt. Das Bauwerk nutzt acht Francis-Turbinen, um Strom für die Industrie und Haushalte in den benachbarten Städten zu erzeugen.
Das Projekt begann 1980 mit internationaler technischer Unterstützung aus Italien, Deutschland und der Schweiz und wurde 1986 fertiggestellt. Seither funktioniert das Bauwerk als Schlüsselinfrastruktur für die Energieversorgung Zentralamerikas.
Der Staudamm trägt den Namen Francisco Morazán, zu Ehren des zentralamerikanischen Führers, der sich im 19. Jahrhundert für die regionale Einigung einsetzte.
Der Ort lässt sich am besten erreichen, wenn man die Straßen durch die westlichen Bergregionen Honduras nutzt; es handelt sich um eine aktive Industrieanlage, nicht um einen touristischen Punkt. Wer sich für Infrastrukturprojekte interessiert, sollte vorher recherchieren, ob Besichtigungen möglich sind.
Mit seiner doppelgewölbten Struktur gehört dies zu den höchsten Staudämmen auf dem amerikanischen Kontinent und erfordert spezialisierte Überwachungssysteme. Die umgebende Felszusammensetzung stellt besondere Anforderungen an die ständige technische Beobachtung des Bauwerks.
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