Sarigua National Park, Wüste und Nationalpark in der Provinz Herrera, Panama
Der Sarigua-Nationalpark ist ein Schutzgebiet an der Pazifikküste der Provinz Herrera, das trockenes Land und Meeresflächen miteinander verbindet. Das Gelände umfasst einen breiten Küstenstreifen mit Wüstenboden, Gezeitenzonen und Küstengewässern, die ein komplexes natürliches System bilden.
Archäologen haben in diesem Gebiet Spuren eines Fischerlagers entdeckt, das zu den frühesten bekannten Siedlungen Panamas gehört. Der Status als Nationalpark wurde vergeben, nachdem die intensive Abholzung in den späten 1900er-Jahren zu schwerer Bodenerosion geführt hatte.
Die Bewohner der umliegenden Gemeinden nennen diese Küstenwüste Albina, ein Name der sich auf die weißliche Farbe des salzverkrusteten Bodens bezieht. Fischer aus den nahen Dörfern nutzen noch heute die Küstengewässer des Parks, und ihre Boote ziehen oft am frühen Morgen vorbei.
Ein Besucherzentrum am Eingang bietet geführte Touren an, die helfen, das ungewöhnliche Terrain zu verstehen. Der Zugang erfolgt über Straßen von den Ortschaften Santa María und Parita aus, und das Gelände ist tagsüber geöffnet.
Tiefe Furchen durchziehen das Gelände, geformt durch jahrzehntelange Erosion und Salzablagerung im nackten Boden. Diese Rillen und Gräben bieten Rastplätze für Zugvögel, die auf dem Weg entlang der pazifischen Küstenroute hier Halt machen.
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