Provinz Coclé, Provinz im Zentrum Panamas
Coclé ist eine Provinz an der Pazifikküste Panamas zwischen Bergketten und landwirtschaftlichen Flächen, die den erloschenen Vulkankrater von El Valle de Antón umfasst. Die Region erstreckt sich über weite Küstenabschnitte mit Sandstränden und steigt landeinwärts in bewaldete Hügel an, in denen sich kleine Dörfer verstreut finden.
Archäologische Funde in El Caño legen ausgedehnte Grabstätten präkolumbischer Zivilisationen frei, die die Region zwischen 700 und 1000 n. Chr. bewohnten. Spanische Kolonisatoren gründeten später Siedlungen entlang der Küste und nutzten das fruchtbare Land für den Anbau von Zuckerrohr und anderen Kulturen.
Die Stadt La Pintada bewahrt alte Handwerkskunst durch die Herstellung von Sombrero-pintao-Hüten, die aus natürlich gefärbten Fasern der Chisná-Pflanze gefertigt werden. Diese geflochtenen Hüte tragen häufig geometrische Muster in Schwarz und Weiß, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Die Strände von Santa Clara, Farallón und Río Hato erreicht man über die Panamericana-Autobahn, die entlang der Küste verläuft und gut befahrbar ist. Wer ins Landesinnere zum Vulkankrater fahren möchte, findet schmale Bergstraßen mit Serpentinen vor, die bei Regen rutschig werden können.
Der Nationalpark Omar Torrijos Herrera umfasst ausgedehnte Schutzgebiete, in denen alle einheimischen Katzenarten Panamas vorkommen. Wanderer berichten gelegentlich von nächtlichen Rufen und Spuren im Unterholz, die auf Pumas oder Ozelots hindeuten.
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