Iglesia El Calvario, Medellín, Katholische Kirche in Campo Valdés, Kolumbien.
Die Iglesia El Calvario ist eine katholische Kirche im neuromanischen Stil im Viertel Campo Valdés im Nordosten von Medellín, deren Proportionen und Struktur an die Kathedrale der Stadt erinnern. Ihr einzelner Glockenturm ersetzte das geplante Turmpaar, nachdem der Baumeister Sixto Ospina den feuchten, instabilen Boden für zwei Türme als zu schwach eingeschätzt hatte, wodurch der Bau leichter wurde.
Im Februar 1934 erteilte Monsignore Manuel José Caicedo Martínez die Erlaubnis zum Bau eines Tempels für die 4464 Einwohner von Campo Valdés, und im November 1936 legte Erzbischof Tiberio de Jesús Salazar y Herrera den Grundstein. Die Pläne stammten von Juan de Dios Cook Arango und dem Baumeister Sixto Ospina, der die geplanten zwei Türme durch einen einzigen leichteren Turm ersetzte, weil der Boden zu feucht und instabil war. Die Pfarrei El Calvario wurde im Dezember 1941 per Dekret 362 gegründet und nahm im Januar 1942 ihre Arbeit auf.
Die Pfarrei wurde im Dezember 1941 durch Dekret 362 des Erzbistums Medellín gegründet, aus den Pfarreien La Veracruz, El Sufragio, Copacabana und Bello herausgelöst, und nahm im Januar 1942 für rund 23.000 Einwohner ihren Betrieb auf. Ihre in der Lizenz von 1934 bestimmten Schutzpatrone sind der gekreuzigte Christus und der heilige Johannes Nepomuk: Die Christusfigur steht im rechten Schiff, der heilige Johannes Nepomuk im linken Schiff, wo das Allerheiligste aufbewahrt wird.
Die Kirche befindet sich in einem etablierten Wohngebiet und ist leicht zu Fuß erreichbar, wenn man in der Nähe ist. Besucher sollten während der Gottesdienstzeiten hineingehen oder vorher nachfragen, wenn sie das Innere sehen möchten.
Geplant war die Kirche mit zwei Türmen nach dem Vorbild der Kathedrale von Medellín, doch der Baumeister Sixto Ospina hielt den Boden für zu feucht und instabil für dieses Gewicht und überzeugte Pater Eduardo Díez, nur einen Turm zu bauen, was die Struktur erleichterte. Die Nachbarn reichten die Lehmziegel in Gemeinschaftsarbeit von der Calle 72 bis zur Calle 77 von Hand zu Hand.
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