Kongress der Republik Kolumbien, Gesetzgebende Körperschaft am Plaza Bolivar, Bogotá, Kolumbien.
Der Kongress Kolumbiens ist die nationale gesetzgebende Versammlung, die aus dem Senat mit 114 Sitzen und dem Repräsentantenhaus mit 199 Sitzen besteht. Beide Kammern tagen im Kapitol, einem mehrstöckigen Gebäude mit Säulenportal und Sitzungssälen, die durch breite Gänge verbunden sind.
Die Verfassung von 1991 richtete die heutige Zweikammerstruktur ein und ersetzte das vorherige politische System, das über ein Jahrhundert lang gegolten hatte. Seitdem werden beide Häuser durch direkte Wahlen bestimmt, was den Übergang zu einer breiteren politischen Beteiligung markierte.
Kolumbien wählt seine Parlamentarier alle vier Jahre über ein landesweites Parteilistensystem, wodurch sich die Zusammensetzung der Kammern bei jeder Wahl merklich verändert. Das Kapitol liegt direkt am zentralen Platz, wo einheimische Besucher und Schulklassen regelmäßig vorbeikommen, um das Regierungsviertel zu sehen.
Die jährliche Sitzungsperiode läuft vom 20. Juli bis zum 16. Dezember, sodass Besucher während dieser Monate die Aktivitäten im Gebäude beobachten können. Öffentliche Bereiche sind oft zugänglich, doch Sicherheitskontrollen am Eingang sollten eingeplant werden.
Abgeordnete beider Kammern genießen parlamentarische Immunität, die sie vor Verhaftung oder Strafverfolgung ohne ausdrückliche Erlaubnis ihrer jeweiligen Kammer schützt. Diese Regel gilt während der gesamten Amtszeit und endet nur mit dem Ausscheiden aus dem Amt.
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