Facatativá, Gemeinde in der Provinz Westliche Savanne, Kolumbien
Facatativá ist eine Gemeinde in der Westsavanne der Provinz Cundinamarca in Kolumbien, 31 Kilometer nordwestlich von Bogotá gelegen. Die Siedlung erstreckt sich über sanfte Hügel auf 2586 Metern Höhe mit Feldern und Weiden, die das städtische Zentrum umgeben.
Der spanische Verwalter Diego Gómez de Mena gründete die Siedlung am 3. Juli 1600 nach kolonialen Stadtplanungsprinzipien. Während des 19. Jahrhunderts wurde der Ort ein wichtiges landwirtschaftliches Zentrum und Verbindungspunkt zwischen Hochland und westlichen Tälern.
Der Name stammt aus der Chibcha-Sprache des Muisca-Volkes und bedeutet Festung am Ende der Ebenen. Die zentrale Plaza bewahrt koloniale Architektur mit niedrigen Häusern und schattigen Arkaden, wo sich Einheimische vor der Mittagshitze schützen.
Hauptstraßen verbinden den Ort mit Bogotá und ermöglichen regelmäßigen Pendler- und Warenverkehr über gut ausgebaute Routen. Busse fahren tagsüber häufig ab, abends wird der Fahrplan dünner, daher empfiehlt sich eine Rückkehr vor Einbruch der Dunkelheit.
Der archäologische Park Piedras del Tunjo beherbergt große Felsformationen, die einst den Grund eines alten Sees bildeten. Auf den Steinen sind präkolumbianische Gravuren zu sehen, die Jagdszenen und Tiere darstellen, welche die Muisca in die Felsen ritzten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.