Madrid, Gemeinde in Cundinamarca, Kolumbien
Madrid ist eine Gemeinde in der westlichen Savannenprovinz von Cundinamarca, etwa 21 Kilometer von Bogotá entfernt. Das Gebiet erstreckt sich über 120,5 Quadratkilometer auf einer Höhe von 2554 Metern und verbindet das Hochland mit den nördlichen Regionen.
Das Gebiet hieß ursprünglich La Serrezuela, bis es 1875 zu Ehren von Pedro Fernández Madrid umbenannt wurde. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum für militärische Ausbildung durch die Luftwaffenakademie.
Der Name erinnert an Pedro Fernández Madrid, einen kolumbianischen Intellektuellen, dessen Einfluss die Stadt 1875 prägte. Heute verbinden Einheimische den Ort mit der Kirche San Francisco de Paula, die seit dem 17. Jahrhundert Mittelpunkt des religiösen Lebens ist.
Die Gemeinde liegt an der Hauptstraße nach Medellín, die Reisende zwischen Bogotá und den nördlichen Gebieten nutzen. Die Höhenlage sorgt für kühleres Klima als in tieferen Regionen Kolumbiens.
Die Akademie für Unteroffiziere der kolumbianischen Luftwaffe hat hier ihren Sitz und bildet militärisches Personal aus. Besucher sehen gelegentlich Übungsflüge über dem Gemeindegebiet.
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