Rionegro, Kolonialverwaltung in Ostantioquia, Kolumbien.
Rionegro ist eine Gemeinde in Ost-Antioquia, Kolumbien, die sich über Täler und Hügel entlang des Negro-Flusses in etwa 2130 Metern Höhe erstreckt. Die Straßen verbinden Wohnviertel mit landwirtschaftlichen Flächen, während die koloniale Architektur im Zentrum die ländliche Umgebung kontrastiert.
Die Verfassung von 1863 wurde hier verfasst und markierte einen entscheidenden Moment in der Demokratiegeschichte Kolumbiens. Die koloniale Siedlung entwickelte sich zu einem politischen Zentrum, das nationale Entscheidungen beeinflusste und regionale Handelsrouten verband.
Der Name verweist auf den dunklen Fluss, der durch die Täler fließt und seit Jahrhunderten das Leben der Bewohner prägt. Heute kommen Familien in den Parks zusammen und kleine Cafés rund um den Hauptplatz füllen sich am Wochenende mit Besuchern aus der Umgebung.
Der internationale Flughafen Jose Maria Cordova liegt in der Nähe und verbindet die Region mit verschiedenen Zielen durch Linienflüge. Straßen führen vom Zentrum in die umliegenden Täler, wobei das gemäßigte Klima das ganze Jahr über Besuche ermöglicht.
Ausgedehnte Blumenplantagen prägen die Landschaft und versorgen Märkte weltweit mit Schnittblumen. Die Höhenlage und das Klima schaffen ideale Bedingungen für den Anbau von Rosen, Nelken und anderen Blüten, die täglich per Flugzeug exportiert werden.
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