Vizekönigreich Neugranada, Koloniale Verwaltungsregion im nördlichen Südamerika
Die Vizekönigreich Neugranada war eine spanische Verwaltungsregion, die heutige Kolumbien, Panama, Ecuador und Venezuela umfasste, mit Bogotá als Hauptstadt. Das Territorium war in lokale Verwaltungsbezirke unterteilt und diente Spanien als zentrale Kontrollapparatur für den nördlichen südamerikanischen Raum.
Der spanische König Felipe V. gründete diesen Verwaltungsbezirk 1717, setzte ihn 1723 aus und stellte ihn 1739 dauerhaft wieder her, um die Kontrolle über Nordamerika zu verstärken. Diese wiederholten Änderungen zeigen, wie Spanien seine Macht über die Region festigen wollte.
Die Region behielt Spanisch als Hauptsprache, während indigene Sprachen wie Arawakisch, Barbakoanisch, Chibchanisch, Guajiboanisch, Páez und Ticuna weiterhin gesprochen wurden. Diese sprachliche Vielfalt prägte das tägliche Leben in Städten und ländlichen Gebieten gleichermaßen.
Der Zugang in die Region erfolgte hauptsächlich über Flüsse und Küstenhäfen, die auch die Handelsrouten bestimmten. Besucher sollten wissen, dass das Gelände vielfältig war, mit Bergen, Ebenen und Waldgebieten, die die Bewegung unterschiedlich beeinflussten.
Die Wayuu-Menschen in der Guajira-Region widerständen hartnäckig der spanischen Kontrolle und führten wiederholt Konflikte aus, die die Verwaltung ständig herausforderten. Dieser Widerstand war einer der Gründe, warum Spanien die Verwaltungsstruktur mehrfach ändern musste.
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