Museo de Memoria de Colombia, Nationales Geschichtsmuseum in Teusaquillo, Bogotá, Kolumbien.
Das Museo de Memoria de Colombia ist ein unfertiges Museumsgebäude an der Avenida de las Américas in Teusaquillo, Bogotá, geplant mit 14.139 Quadratmetern, fünf Ausstellungssälen und einer Spielebibliothek. Die spanische Firma OHL begann den Bau im April 2020; seit der zweiten Hälfte 2023 liegt die Baustelle brach und gilt als Elefantenbau.
Das Museum wurde 2011 gegründet, um die Erinnerungen an die jahrzehntelange bewaffnete Konfrontation im Land zu dokumentieren und zu bewahren. Diese Initiative war Teil der Bemühungen Kolumbiens, die Vergangenheit aufzuarbeiten und anzuerkennen.
Das Museum bestand bisher nur in wandernder Form, als Vorschlag der Opfer der Gewalt in Kolumbien im Rahmen einer nationalen Erinnerungskultur. Sein Name verweist auf Erinnerung und Wiedergutmachung statt auf ein fertiges Gebäude; die geplante Ludothek war für Kinder gedacht.
Der unfertige Bau steht an der Avenida de las Américas, nahe der Unterführung der Avenida Eldorado, wenige Schritte vom Centro Administrativo Distrital, der Klinik Mederi und dem Sitz des Concejo de Bogotá. Die TransMilenio-Station Concejo de Bogotá erschließt das Gelände. Das Grundstück wurde vom Bürgermeisteramt von Bogotá gestiftet; seit der zweiten Hälfte 2023 ruht die Baustelle, ein Betreten ist nicht möglich.
Der geplante Bau umfasst 14.139 Quadratmeter und sollte fünf Ausstellungssäle sowie eine Ludothek beherbergen. Die Arbeiten begannen im April 2020 unter der spanischen Firma OHL, mit Kosten von 64.281 Millionen Pesos und einer geplanten Eröffnung 2022. Das Grundstück stiftete die Stadtverwaltung von Bogotá.
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