Kolumbianische Nationalbibliothek, Nationalbibliothek und Nationaldenkmal im Stadtteil Las Nieves, Bogotá, Kolumbien.
Die Nationalbibliothek Kolumbiens ist die staatliche Bibliothek des Landes und befindet sich in einem vierstöckigen Gebäude mit Art-Deco-Fassade an der Kreuzung der Calle 24 und der Carrera 5 im Zentrum von Bogotá. Die Sammlung umfasst historische Handschriften, seltene Bücher und Publikationen aus mehreren Jahrhunderten.
Die Einrichtung wurde 1777 vom Vizekönig Manuel de Guirior gegründet und nutzte zunächst die Bücher der Jesuiten, die auf Befehl von König Karl III. von Spanien ausgewiesen worden waren. Später wurde das Gebäude zum nationalen Denkmal erklärt.
Die Bibliothek trägt den Namen der Nation und ist ein Ort, an dem Studenten und Forscher originale Dokumente aus der Kolonialzeit bis zur Gegenwart lesen können. Wer die Lesesäle betritt, merkt schnell, dass dieses Haus von Menschen aus dem ganzen Land genutzt wird, nicht nur von Bogotanern.
Die Bibliothek ist an Wochentagen und samstags geöffnet, aber es empfiehlt sich, die genauen Öffnungszeiten vorab zu prüfen, da Feiertage und Sonderveranstaltungen den regulären Betrieb verändern können. Das Gebäude liegt im Herzen von Bogotá und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Die Bibliothek gilt als eines der ältesten öffentlichen Kulturinstitute auf dem amerikanischen Kontinent, gegründet noch vor der Unabhängigkeit Kolumbiens. Zu ihren Beständen gehören handgeschriebene Dokumente aus der Kolonialzeit, die heute noch von Forschern im Original eingesehen werden können.
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