Subachoque, Gemeinde in Cundinamarca, Kolumbien.
Subachoque liegt in der westlichen Region der Hochebene von Bogotá auf einer Höhe von 2.663 Metern und hat sein Stadtzentrum in diesem bergigen Gelände. Die Gemeinde erstreckt sich über landwirtschaftliche Täler mit einem ländlichen Charakter, der durch Dörfer und Bauernhöfe geprägt ist.
Die Gemeinde wurde am 16. März 1774 durch die Gründungsinitiative des spanischen Priesters Jacinto Roque Salgado nach königlicher Genehmigung offiziell gegründet. Die Kolonisierung folgte spanischen Plänen zur Besiedlung der bergigen Regionen rund um Bogotá.
Die Bewohner bewahren landwirtschaftliche Traditionen durch regelmäßige Feste, die Kartoffel- und Maisernte feiern. Diese Veranstaltungen zeigen regionale Musik und traditionelle Speisen aus der lokalen Küche.
Die Gemeinde ist durch ein Straßennetz von etwa 45 Kilometern mit Bogotá verbunden und bietet tagsüber regelmäßige öffentliche Verkehrsmittel an. Besucher sollten sich auf bergiges Gelände und wechselhaftes Wetter in der Höhe vorbereiten.
Die Region erlebte während der 1850er bis frühen 1900er Jahre eine Industrialisierung durch Eisenproduktion, die Siedler aus Nordamerika, Großbritannien, Frankreich und Deutschland anzog. Diese ausländische Präsenz hinterließ spuren in der lokalen Architektur und Infrastruktur des Gebiets.
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