Chipaque, Berggemeinde in Cundinamarca, Kolumbien
Chipaque ist eine Bergstadt in Cundinamarca, die sich auf etwa 2160 Metern Höhe in den östlichen Anden erstreckt. Die Gemeinde erstreckt sich über mehrere hundert Quadratkilometer durch Berglandschaften und ländliche Gebiete.
Juan Tafur, ein spanischer Conquistador, baute 1538 die erste Kirche in Chipaque, was die Christianisierung des Ortes einleitete. Die offizielle Gründung als Municipium erfolgte 1600 unter der Verwaltung von Luis Enríquez.
Der Name Chipaque stammt aus der Chibcha-Sprache und bedeutet Wald unserer Vorfahren. Die Menschen hier bewahren diese Verbindung zu ihrer indigenen Vergangenheit in ihrem Alltag.
Der Ort liegt etwa 27 Kilometer östlich von Bogotá und ist über regionale Verkehrsrouten gut erreichbar. Das kühle Bergklima mit Durchschnittstemperaturen um 13 Grad Celsius erfordert warme Kleidung, besonders bei Besuchen in den höheren Lagen.
Die Gemeindefahne zeigt gelbe und grüne Bänder, die lokalen Wohlstand und Fruchtbarkeit darstellen, mit einem weißen Dreieck an der Mastseite. Diese Symbole erzählen die Geschichte der wirtschaftlichen Bedeutung und natürlichen Reichtümer der Gegend.
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