Tequendama Falls Museum, Naturhistorisches Museum in El Charquito, Kolumbien
Das Tequendama Falls Museum ist ein naturkundliches Museum in einem Herrenhaus aus den 1920er Jahren direkt am Rand der Tequendama-Fälle in San Antonio del Tequendama, Kolumbien. Das dreistöckige Gebäude beherbergt Ausstellungsräume mit Präparaten, Zeichnungen und Schautafeln über die Flora und Fauna der Region rund um den Bogotá-Fluss.
Das Haus entstand 1923 während der Präsidentschaft von Pedro Nel Ospina als privater Rückzugsort in den Bergen. Ab 1928 diente es als Hotel für wohlhabende Gäste und blieb bis Anfang der 1990er Jahre in Betrieb, bevor es verlassen wurde.
Der Name des Anwesens geht auf die Muisca-Sprache zurück und bedeutet so viel wie nach unten fallen. Besucher können durch Säle mit Steinwerkzeugen gehen und nachvollziehen, wie Menschen hier am Fluss lebten, bevor europäische Siedler kamen.
Der Zugang erfolgt über eine kurvenreiche Bergstraße, die etwa eine Stunde südwestlich von Bogotá verläuft. Die Räume verteilen sich über mehrere Ebenen, daher sollte man etwas Zeit für den Rundgang einplanen und festes Schuhwerk mitbringen.
Die Europäische Union stellte Mittel bereit, um das verlassene Luxushotel in ein Zentrum für Umweltbildung umzuwandeln. Der Wasserfall daneben fällt über 150 Meter (490 Fuß) tief in eine Schlucht des Bogotá-Flusses.
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