Chicó Museum, Kolonialmuseum in Chapinero, Kolumbien.
Das Chicó Museum ist ein Hausmuseum in Chapinero, Bogotá, das in einer Kolonialvilla mit weitläufigen Gärten untergebracht ist. Die Innenräume zeigen Porzellan, Glaswaren und dekorative Kunstgegenstände, die in den original eingerichteten Zimmern der ehemaligen Privatresidenz ausgestellt sind.
Die Familie Sierra erwarb das Anwesen im Jahr 1911 und baute es über Jahrzehnte mit einer privaten Kunstsammlung aus. Nach einer Schenkung an die Stadt wurde es 1964 als Museum eröffnet und ist seitdem für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Museum trägt den Namen Chicó nach dem Stadtteil, in dem es sich befindet, und spiegelt den Lebensstil wohlhabender bogotanischer Familien aus dem frühen 20. Jahrhundert wider. Wer durch die Zimmer geht, sieht Porzellan, Glas und Möbel, die die Besitzerin auf Reisen in Europa und Asien gesammelt hat.
Das Museum ist dienstags bis sonntags geöffnet und lässt sich gut zu Fuß erkunden, da Haus und Gärten ineinanderübergehen. Ein Besuch dauert in der Regel etwa eine bis zwei Stunden, je nachdem, wie viel Zeit man in den Zimmern und auf den Wegen verbringt.
Auf dem Gelände steht ein alter englischer Doppeldeckerbus, der zu einem Café umgebaut wurde. Dieser ungewöhnliche Ort zum Ausruhen ist heute einer der überraschendsten Anblicke auf dem Anwesen.
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