Rosablanca Formation, Geologische Formation in der Ostkordillere, Kolumbien.
Die Rosablanca-Formation ist eine geologische Schicht aus grauem Kalkstein, Dolomit und Tonstein in der Andenkordillere Kolumbiens. Diese Schichten entstanden während der Frühen Kreide und zeigen deutlich die Geschichte der Bergentstehung in der Region.
Der Geologe Wheeler dokumentierte diese Formation 1929 erstmals und etablierte sie als wichtigen Bezugspunkt für das Verständnis der kolumbianischen Gesteinsstrukturen. Seitdem haben Forscher die Schichten untersucht, um mehr über die Geschichte der Anden zu erfahren.
Die Formation enthält zahlreiche Versteinerungen von Meerestieren, darunter den Zehnfusskrebstyp Diaulax rosablanca und die Schildkröte Notoemys zapatocaensis. Diese Fossilien zeigen, wie vielfältig das Leben in den antiken Meeren war, die diese Gegend einst bedeckten.
Die Hauptstudiengebiet befindet sich an der Mesa de Los Santos, wo die Gesteinschichten bis zu 425 Meter dick sind und leicht zugänglich sind. Besucher können die verschiedenen Schichten deutlich sehen und verstehen, wie die Forscher diese Aufschlüsse untersuchen.
Die Gesteine stammen aus antiken flachen Meeren und enthalten Reste von Meerestieren aus der Valanginium-Epoche. Diese spezialisierten Fossilien zeigen, dass diese Region einst völlig anders aussah als heute.
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