Choachí, Berggemeinde in Cundinamarca, Kolumbien
Choachí ist eine Bergstadt in Cundinamarca auf etwa 1.900 Metern Höhe, die über bergiges Gelände verteilt ist. Die Siedlung liegt östlich von Bogotá und ist von grünen Hängen und Tälern umgeben, die von Landwirtschaft und Viehzucht geprägt sind.
Die Siedlung wurde 1560 von dem spanischen Kolonisator Antonio Bermúdez gegründet und baute auf einer bestehenden Muisca-Ansiedlung auf. Der Ort war bereits ein religiöser Brennpunkt für die Ureinwohner, bevor Spanier eintrafen.
Der Name Choachí stammt aus der Chibcha-Sprache der Muisca und bezieht sich auf Mondverehrung, die in der Gegend tief verwurzelt ist. Besucher können diese spirituelle Verbindung in der Art spüren, wie die lokale Gemeinschaft die Landschaft und ihre Geschichte wahrnimmt.
Der Ort liegt etwa 40 Kilometer östlich von Bogotá und ist mit dem Auto oder Bus von der Hauptstadt erreichbar. Beste Besuchszeiten sind die trockeneren Monate, da die Bergwege bei Regen rutschig werden können.
In den Bergen dieser Region befindet sich La Chorrera, ein Wasserfall, der etwa 590 Meter in die Tiefe fällt. Dieser spektakuläre Wasserlauf ist einer der höchsten des Landes und zieht Besucher an, die die Kraft der Natur erleben möchten.
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