Guavio hydro power plant, centrale hydroélectrique en Colombie
Das Guavio-Wasserkraftwerk ist eine große Anlage am Fluss Guavio in den Bergen der Region Cundinamarca, etwa 900 Meter über dem Meeresspiegel. Die Anlage besteht aus fünf Turbinen, die Wasser durch unterirdische Tunnel leiten und in Strom umwandeln, wobei der Betrieb durch einen großen Staudamm und ein Speicherbecken unterstützt wird.
Die erste Idee für ein Wasserkraftwerk am Guavio entstand bereits in den 1930er Jahren durch einen deutschen Ingenieur, doch die eigentliche Planung und der Bau fanden in den 1970er und 1980er Jahren statt. Die Anlage nahm 1992 ihren Betrieb auf und war 1994 vollständig in Betrieb, mit internationaler Unterstützung von Unternehmen aus Frankreich, Italien, Spanien und Mexiko.
Der Name Guavio stammt vom Fluss, der die Region durchfließt und für die Ureinwohner eine wichtige Wasserquelle war. Das Kraftwerk ist für viele Einwohner der umliegenden Gemeinden ein Symbol der modernen Entwicklung und prägt seit Jahrzehnten die Identität dieser bergigen Gegend.
Das Kraftwerk liegt in einer abgelegenen Bergregion und ist für Besucher nicht leicht zugänglich, da sich ein großer Teil der Anlage unter der Erde befindet. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Regenzeit, wenn mehr Wasser verfügbar ist und die Stromerzeugung am höchsten ist.
Die Maschinenhaus liegt etwa 200 Meter unter der Erdoberfläche in einer riesigen künstlichen Höhle, was es zu einer der am tiefsten gelegenen Anlagen dieser Art macht. Die Arbeiter, die dort arbeiten, leben in einem nahegelegenen Lager mit Wohngebäuden, Freizeitanlagen und sogar einem Schwimmbecken für die tägliche Versorgung und Erholung.
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