Chiquinquirá, Religiöse Gemeinde in der Provinz West-Boyacá, Kolumbien.
Chiquinquirá ist eine Gemeinde in der westlichen Region von Boyacá, die in bergigem Gelände auf etwa 2.556 Metern Höhe liegt. Der Ort besteht aus einem Zentrum mit mehreren Vierteln und umliegenden ländlichen Gebieten, wobei die Basilika das Stadtbild dominiert.
Der Ort entstand auf Territorien der Muisca und entwickelte sich nach Berichten von Marienerscheinungen im 16. Jahrhundert zu einem wichtigen religiösen Zentrum. Diese Ereignisse führten dazu, dass es heute eines der bedeutendsten Wallfahrtsziele des Landes ist.
Die Basilika unserer Lieben Frau vom Rosenkranz prägt das tägliche Leben des Ortes durch ihre zentrale Lage und die vielen Pilger, die sie besuchen. Die Menschen hier haben ihre Gemeinschaft über Generationen hinweg um diesen religiösen Mittelpunkt herum aufgebaut.
Der Ort liegt in einer Höhenlage, daher ist die Temperatur das ganze Jahr über kühl, normalerweise um 15 Grad Celsius. Die Erreichbarkeit ist gut, da Straßenverbindungen nach Bogotá bestehen und regelmäßige öffentliche Verkehrsmittel den Zugang ermöglichen.
Eine weniger bekannte Tatsache ist, dass der Ort 1967 von einer Lebensmittelvergiftung betroffen war, die zu strengeren nationalen Standards in der Lebensmittelsicherheit führte. Dieses Ereignis hinterließ tiefe Spuren in der lokalen Geschichte und Erinnerung der Gemeinde.
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